Prof. Dr.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing. Carsten Deckert ist Professor für Innovations- und Produktionsmanagement am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf (HSD). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen nachhaltiges Supply Chain Management, nationale Innovationskultur sowie Business Creativity. Er ist Autor des satirischen Ratgebers Anleitung zum Uninnovativsein und Herausgeber der Fachbücher CSR und Logistik sowie CSR und Lieferketten in der Management-Reihe Corporate Social Responsibility des Springer Verlags.
CSR und Lieferketten - Nachhaltige Gestaltung der Supply Chain und des Product Life Cycle
Unternehmen sind mittlerweile dazu verpflichtet, nicht nur die Verantwortung für ihre eigenen Standorte und Aktivitäten, sondern auch für weite Teile ihrer Lieferkette zu übernehmen. Nachhaltige Lieferketten folgen dabei ebenso wie Unternehmen einem Triple-Bottom-Line-Ansatz, der Ökonomie, Ökologie und Soziales umfasst. Im vorliegenden Buch wird dabei ein weites Verständnis der Lieferkette zugrunde gelegt, indem unterschiedliche Sichtweisen miteinander verknüpft werden: Bei der Sicht des Einkaufs umfasst die Lieferkette das Management der eigenen Lieferanten. Die Sicht des Supply Chain Managements verläuft vom ersten Lieferanten bis zum Endkunden einer Lieferkette. Schlussendlich wird in der Sicht des Lebenszyklusmanagements die Lieferkette in Entstehung, Nutzung und Entsorgung unterteilt. Das Buch beschreibt dabei sowohl die theoretischen Konzepte der nachhaltigen Lieferkette als auch die praktischen Herausforderungen und Lösungsansätze der Lieferketten verschiedener Branchen.
CSR und Logistik - Spannungsfelder Green Logistics und City-Logistik
Das Buch bietet ein umfassendes Framework für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in der Logistik. Nachhaltige Logistik umfasst Green Logistics und City-Logistik und bedeutet die Ausrichtung der Logistikfunktionen Transport, Lagerung und Verpackung an den Zielen der Nachhaltigkeit. Green Logistics beinhaltet Maßnahmen zur Ressourcenschonung und zur Umweltverträglichkeit. Ziel der City-Logistik ist eine verbesserte Ver- und Entsorgung von Gütern in Ballungsräumen unter Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. Dabei sollen der Überlastung des Straßenverkehrs, der Lärmemission und der lokalen Luftverschmutzung in Städten entgegengewirkt werden. Das Buch deckt damit die gesamte Bandbreite der logistischen Aktivitäten ab und gibt einen aktuellen Überblick über Methoden, Technologien und Maßnahmenbeispiele für eine nachhaltige Logistik. Die zweite Auflage ist aktualisiert und komplett überarbeitet. Sie beinhaltet den aktuellen Stand der Technik und Best Practice-Beispiele der nachhaltigen Logistik mit neuen Beiträgen aus den Bereichen Nachhaltigkeitsberichterstattung und Transport Carbon Footprint sowie neuen Ansätzen der City-Logistik wie Mikro-Hubs und unterirdischer Warentransport.
Anleitung zum Uninnovativsein
Der Ratgeber „Anleitung zum Uninnovativsein“ ist angelehnt an „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick und bricht rigoros mit der Vorstellung, Unternehmen müssten unbedingt innovativ sein. In Form von praxistauglichen Methoden beschreibt der Autor in amüsanter und ironischer Art die vielfältigen Möglichkeiten, den Unternehmensalltag unkreativ und einfallslos zu gestalten und Innovationen konsequent zu vermeiden. Dazu werden die fünf Grundgesetze zum Uninnovativsein entwickelt, die in prägnanter Form die Essenz des Beschriebenen auf eine einfache Formel bringen. Das Buch ist eine einzige große „Symptomverschreibung“ und lädt den Leser dazu ein, lieb gewonnene Annahmen über das Thema Innovation kritisch zu hinterfragen und sein eigenes Verhalten – oder das seines Unternehmens – im Umgang mit Kreativität und Innovation auf den Prüfstand zu stellen.
homo creativus - Papers in Business Creativity
Erfinder- und Unternehmergeist sind wesentliche Voraussetzungen für die Innovationskraft von Unternehmen und Gesellschaften und damit die Grundlage des nationalen Wachstums und Wohlstands. Die Entwicklung der Menschheit ist zu einem wesentlichen Teil durch Ideen getrieben und damit durch den Menschen als kreatives Wesen – als homo creativus.
Der homo creativus ergänzt daher den in den Wirtschaftswissenschaften weitverbreiteten homo oeconomicus, der als animal rationale Entscheidungen auf streng rationaler Basis trifft, um eine Komponente der Ambiguität und Originalität. Dabei integriert er weitere Wesensaspekte des Menschen wie z. B. den homo faber – den durch den Einsatz von Technik schaffenden Menschen – oder den homo ludens – den sich die Welt im Spiel erschließenden Menschen.
Business Creativity – die Kreativität im Unternehmen – umfasst damit sowohl die technische, erfinderische oder funktionale Kreativität als auch andere Formen der praktischen, produktiven und problemlösenden Kreativität, die mit der Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle einhergeht. Diese Reihe beschäftigt sich mit der Unternehmenskreativität in all ihren Formen und Facetten sowie mit den Voraussetzungen und Auswirkungen dieser Art von Kreativität.
Business Cases in Industrial Engineering
Working Papers in Industrial Engineering
